TV Totals Next Top Medienfuzzi

Update am 10. April: Leider hat es nicht gereicht. Ich bin nicht in die Top 3 des Castings gekommen.

In die Fußstapfen von Elton (und Sven) treten und Außenreporter und Sidekick werden? Hättest du da Bock drauf?
Ich hatte es auf jeden Fall!
Am 21. Februar hat Sebastian Pufpaff bei TV Total zu Bewerbungen aufgerufen und ich habe mir am Wochenende darauf die Zeit genommen, einen Beitrag aufzunehmen.

Ohne den Hinweis von Christian, meinem ehemaligen Studienkollegen und Langzeit-Freund, hätte ich das glatt verpasst!

Die Stellenausschreibung

Die Quelle der Inspiration

Der Calvin Klein-Spot mit Shameless-Star Jeremy Allen White war die Vorlage für eine Kampagne der Berliner Brauerei BLRO mit dem Titel „Drink NAKED Yes, Chef! – BRLO 2024“ und dem Darsteller Gerrard Woodward.

Body Positivity in Reinkultur, das war mein Vorbild!

Die Botschaft des Werbespots wollte ich unbedingt ebenfalls rüberbringen, aber natürlich auch eigene komische Momente schaffen.

Den Song „I Love Myself (This Body)“ von The Californias habe ich dazu ebenfalls selbst nochmal eingesungen.

Ausstrahlung meines Videos am 28.02.24

Prompt wurde mein Bewerbungsvideo bei TV Total präsentiert, netterweise mit Daumen hoch von Sebastian Pufpaff und der Anmerkung, ich sei „Favorit der Redaktion“.
Nun ist klar: Ich bin nicht mehr im Auswahlverfahren… 

Astronauten – FlexPitch?

Muss es denn FlexPitch retten?

Ich habe meinen ESC-Bewerber-Song „Astronauten“ auf TikTok hochgeladen und
überwältigend schlechte Kommentare zur Produktion und meinem Gesang erhalten.

Kommentare zu meinem TikTok-Upload mit dem Song "Astronauten"

Und? Juckt mich das? 🙂

Ein bisschen.

Ich habe bisher meistens ohne FlexPitch, Autotune, Melodyne etc. gearbeitet.
Aber nun habe ich es einfach mal ausprobiert mit dem Chorus, ob es so besser klingt.

Aber man muss mit solchen Kommentaren einfach gelassen umgehen.

Lasst mir eure Meinung gerne in den Kommentarspalten zukommen.
Ich werde allen antworten.
NICHT! 😀

ESC Update – Februar 2023

Am 3. März ist es so weit. In der Live-Show „Unser Lied für Liverpool“ entscheidet das ARD-Publikum, wer Deutschland beim Eurovision Song Contest 2023 in Liverpool vertreten wird.

Ich habe mir die Kandidat:innen genauer angesehen und meine Favoriten ausgesucht. Ihr findet mein persönliches Ranking auf YouTube:

Meine ESC-Favorit:innen 2023

Außerdem reflektiere ich anhand einer Excel-Tabelle in einem weiteren YouTube-Upload meine Erfolge in Sachen ESC-Bewerbung. Denn die Resonanz hat mich positiv überrascht, insbesondere die prominente Unterstützung durch Emily Roberts. Vielleicht ist damit die Zeit der heimlichen ESC-Bewerbungen vorbei. Ich habe virtuell im NDR-Bewerbergespräch-Studio Platz genommen.

Sugardaddy

 

/ˈʃʊɡədɛdi/

Substantiv, maskulin [der]

reicher älterer Mann, der (als Gegenleistung für [sexuelles] Entgegenkommen) junge Frauen übermäßig beschenkt, für sie aufkommt

https://youtu.be/PuaAkjpbcxQ

Eines ist schonmal klar: Nach dieser Definition bin ich KEIN SUGARDADDY. Ich habe ein durchschnittliches Einkommen, fühle mich mit 38 Jahren noch relativ jung und beschenke junge Frauen (oder Männer) nicht übermäßig für diese Zwecke.

Wenn ich mich also als Sugardaddy anbiete, ist das (noch!) ironisch gemeint, evtl. nicht für immer, schließlich kann ich noch reich und alt werden.

Lieber bi als nie

Identifiziert man sich als bisexuell, ist man selbst in der Szene häufig noch monosexistischen Unterstellungen ausgesetzt. Und von heterosexueller Seite wirkt der Spruch „Ein bisschen bi schadet nie“ wie ein altbackenes Zugeständnis. Getreu dem Motto „Probiere dich ein bisschen aus, sei ein bisschen neugierig, aber komm dann gefälligst wieder zur Vernunft.“ Umso mehr Spaß machte es mir, beim Konzept meiner Lyrics mit dieser Phrase zu spielen.

Meine Damen und Herren
Drehen Sie die Heizung auf.
Jetzt wird’s aber heiß hier!

Ich liebe lieber bi als nie.
Ich liebe lieber ihn und sie.
Ich brauche keine Therapie.
Aber vielleicht brauchst du ‘nen
Sugardaddy

Manch einer schleppt’s mit sich ‘rum
und macht es zum Geheimnis.
Ich finde das reichlich dumm.
Liebe ist was Feines.
Da ist einfach kein Problem,
wenn es alle wollen.
Lass dir nichts and’res erzähl’n.
Es gibt so viel, das wir sollen.

Und geht es mal um’s Küssen,
 dann ist es mir egal.
Ich treffe keine Wahl.

Ich liebe lieber bi als nie.
Ich liebe lieber ihn und sie.
Ich brauche keine Therapie.
Aber vielleicht brauchst du ‘nen
Sugardaddy

Ich komme aus gutem Haus
und mach’ es trotzdem gerne.
Ich erwarte dafür keinen Applaus.
Doch, ich hoffe, du siehst Sterne.

Und geht es mal um’s Küssen,
 dann ist es mir egal.
Ich treffe keine Wahl.

Ich liebe lieber bi als nie.
Ich liebe lieber ihn und sie.
Ich brauche keine Therapie.
Aber vielleicht brauchst du ‘nen
Sugardaddy

I’ll be your Sugardaddy.
Baby, I am V. I. P.
Mich vergisst du niemals nie.
Ich bin dein Sugardaddy.

Meine Damen und Herren, Sie sehen in diesem Blog-Artikel mein Musikvideo „Sugardaddy“. Mir ist vollkommen bewusst, dass ich mit so einer Nummer polarisieren würde, ob nun aus geschmacklichen, qualitativen oder nach wie vor politischen Gründen. Auch wenn alles spaßig inszeniert ist, meine ich meine Bewerbung beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest durchaus ernst. Meine zahlreichen Anläufe seit 2011 belegen es.

Ein Auftritt vor 160 Mio. Zuschauern würde mir sämtlichen Mut abverlangen. Aber mein Wille ist stärker als meine Befürchtungen. Und am Ende ist es – wie Stefan Raab immer sagte – „nur Unterhaltung“. Wenn du mich auf der Reise zum Eurovision Song Contest in Liverpool unterstützen möchtest, gib dem Sugardaddy-Video auf TikTok dein ♥.

https://www.tiktok.com/@franzdiwischek/video/7165936761976196357?is_copy_url=1&is_from_webapp=v1
Sugardaddy auf TikTok – Jedes Herz zählt…

Übrigens habe ich beim NDR zwei weitere Musikvideo eingereicht:
Was ist dein Traum?“ und „Wie ich bin“ (YouTube-Link)

Weiterführende Links

Was muss ein Social Media Manager können und verdienen?

Dieses kurze TikTok-Video von Jon-Stephen Stansel bringt es auf den Punkt. Immer wieder werden mir Stellenbeschreibungen, die genau diesem Irrglauben anhängen, unter die Nase gerieben.

Medienprofis für vernünftigen Social Media-Content brauchen Zeit und Geld. Qualität hat ihren Preis. In Zeiten der Selbstständigkeit habe ich oftmals auch Aufträge angenommen, die wenig oder gar kein Budget hatten. Langfristig kann man dann jedoch nicht davon leben und sorgt obendrein dafür, dass Kunden übersteigerte Erwartungen entwickeln.